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Bildhauerei - transmedialer Raum

Bildhauerei Transenraum    
Etwas umkippen, hochwerfen und hundet mal wiederholen. Den Mond streicheln. Etwas aus dem Gefüge nehmen; etwas verdauen und wieder ausscheiden. Einen Traktor backen. Etwas nicht beginnen.  

Wir suchen Mitfummler im Feld der Kunst. Im Raum der Skulptur zum Beispiel und wo das alles sein kann. Im herkömmlichen Sinn zum Beispiel: Objekte und Rauminstallation aus klassischen Materialien wie Spucke, Tränen und Lippenstift, aber auch Exotisches wie Gips, Kunststoffe, Gummi, Holz, Stein, Wasser und Ananas. Aus Schall und Rauch, Bewegung, Magnetismus, Licht und Wärme und dem eigenen und nicht eigenen Körpern.  

Das Wort und das Denken hängen in und um die Arbeiten. Jede von ihnen folgt einer Form der Logik und wiederum einer Logik der Form. Wir lernen zu kitzeln und die Logik lacht heraus. Sie entwickelt sich, die Arbeit schlingert, wabbert und wird doch präziser und präziser, findet in den prallen Holz- und Metallwerkstätten, den Gips- und Ausstellungsräumen, den Ateliers, im Fluchtweg, am Randstein und in der Hosentasche statt.
Wie macht man eine "Ausstellung"? Wie geht man mit der Dynamik des Raumes um? Auch des Denkraumes der Kunst.  

Als Ziele der Ausbildung seien hier ein Loslassen und Durchfallen genannt, damit die eigene Pflaume vom Baum fällt und der Gedanke bis zur Schimmelblüte reift. Eine Initialzündung, um die Energie zu entfesseln, die einen vorwärtstreibt, in die spezifisch eigene Richtung.
Empathie für Materialien und Schwingungen des Raumes und
Kontextinteferenzmuster.
Touching feeling.
Feinfühligkeit für verschiedene Setzungen. Umsetzung. Einsetzung.

© J. Goldgruber
© Miguel Gonzalez
© Sarah Decristoforo
© Christian Öhlinger

Leitung
Univ.Prof. Mag.art. Ali Janka
Univ.Prof. Tobias Urban

Kunstuniversität Linz
Abteilung für Bildhauerei -
transmedialer Raum
Domgasse 1
4010 Linz | Austria