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Kunstbrücke Brucknerhaus – Tabakfabrik

Gudrun Geiblinger gewinnt den von der LIVA ausgeschriebenen Wettbewerb
mit ihrem Projekt
KUNST BRUCK'n.

Geiblinger, geb. 1968 in Linz, ist Absolventin der Kunstuniversität Linz / Visuelle Mediengestaltung.

Platz 2 geht an Gerhard Neulinger und Leo Schatzl für das Projekt SI SI NO NO, beide ebenfalls Absolventen der Kunstuniversität Linz.

Die LIVA/das Brucknerhaus schrieb im Sommersemester 2013 in Kooperation mit der Tabakfabrik und der Kunstuniversität Linz einen Wettbewerb für die künstlerische Gestaltung einer Kunstbrücke zwischen der Tabakfabrik und dem Brucknerhaus aus. Teilnahmeberichtigt waren alle Studierenden und AbsolventInnen (forum Mitglieder) der Kunstuniversität Linz. Während des Internationalen Brucknerfestes 2013 soll die Kunstbrücke diese beiden innovativen Kultureinrichtungen im öffentlichen Raum auf der Straße, auf den Gehwegen etc. sichtbar verbinden.

Zum Siegerprojekt:
Aus dem ursprünglichen Titel KUNSTBRÜCKE schuf die freischaffende Kreative ein Wortspiel, bei dem sie aus Anton Bruckners Namen die zwei letzten Buchstaben gestrichen hat:
BRUCKNER – BRUCKN – KUNSTBRUCKN – und fertig war der Slogan.
Geiblingers mit 3.000 Euro dotiertes Siegerprojekt setzt sich aus bedruckten Bändern, lebensgroßen Figuren und je einer Ausstellung ihrer eigenen Gemälde, am Anfang und am Ende der KUNSTBRÜCKE in den Foyers im Brucknerhaus und der Tabakfabrik zusammen.
Das Siegerprojekt wird am 14.9.2013, dem Vortag der großen Eröffnung des Internationalen Brucknerfestes Linz, als wesentlicher Programmpunkt des Festivals präsentiert.
Gudrun Geiblinger: „Meine Bänder sind in einer anderen Ebene: Hoch zwischen Baumkronen Laternen erzeugen sie ein netzartiges Gebilde. Dort wo keine Bäume sind, läuft der ‚rote Faden‘ am Boden weiter. Die Figuren sind 1:1-Modelle lebender Menschen. 'Tape Sculpture' heißt diese Technik: Ein Mensch wird mit Klebeband überzogen, mit Zeitungspapier ausgestopft und bekleidet“, erklärt die international aktive Künstlerin. Sie versucht seit 1988 für viele große Wirtschaftsunternehmen älteste Handwerkskünste mit modernsten Technologien zu Kultdesigns aber auch Massenartikel zu verbinden. Dass sie darin sehr erfolgreich ist, zeigen viele Awards, aber auch große Einzelausstellungen und nun der Kunstbrücke-Preis.
Die Bänder der Installation sind in Pink gehalten, der Farbe des heurigen Brucknerfest-Sujets entsprechend.
Geiblinger beim Pressegespräch: „Ich möchte gerne alle interessierten Privatpersonen auffordern, sich zu integrieren und selbst Figuren zu gestalten. Das soll in Workshops passieren – und zwar nicht nach einem fremden Bauplan, sondern ganz nach eigenen Vorstellungen.“ Die Aufrufe dazu sollen zeitgerecht via facebook und Presseinformationen gestartet werden.

Den zweiten Preis erhielt das Projekt SI SI NO NO, ein „künstlerischer Entwurf einer imaginären Brücke für das Brucknerfest 2013“ von Gerhard Neulinger und Leo Schatzl, die sich mit der Diskriminierung und Bevormundung beschäftigen. Exemplarisch wird dies anhand des Rauchverbots in öffentlichen Gebäuden dargestellt.
Projekt Neulinger/Schatzl.jpg

Der dritte Platz geht an die Architekturstudierenden Andreas Moser und Christian Strecker, die das Projekt
Ponte-Piano kreierten.
"In Anlehnung an den Komponisten Anton Bruckner schreiten die Besucher über Klaviertasten zwischen den beiden innovativen Kultureinrichtungen. Der Gehweg wird zum Instrument – der Passant zum Pianist.“
Projekt Moser/Strecker.jpg

BRUCKNER_REINSCHAUEN

Brucknerhaus-Eingang

Litfass