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Gender IV / Feministisches Denken

ab 28.02.2017 Reindlstraße 16-18, Bildnerische Erziehung Seminarraum 1 (W30113)

LV Leitende*r: Gabriel R. Schor

Offen für alle Studierende. Bildnerische Erziehung (Lehramt).

LV-Nr. 505.004 /  SE, 2 Std.

Inhalt:

In gemeinsamer Lektüre und Diskussion werden Grundkategorien feministischen Denkens erarbeitet (z. B. das Fluide, das Nichtidentische, das Fremde als das Andere, das Utopische, die Traumlogik, das Para-Somatische, die Revision des überlieferten Naturbegriffs, Horizontalisierung vertikaler Ordnungsstrukturen, Ironie, Verwandlung, Ursprungskritik, De-Teleologisierung u. a. als subversive Strategien von Sinn-Öffnung). Danach wird jener Problemhorizont definiert, der es ermöglichen soll, drei zentrale Werke des Feministischen Denkens in wesentlichen Auszügen zu lesen, zu analysieren und - auf aktuelle Probleme unserer gesellschaftlichen Gegenwart hin - zu perspektivieren: Simone de Beauvoirs "Das andere Geschlecht" (1949), Luce Irigarays "Speculum - Spiegel des anderen Geschlechts" (1974) und Judith Butlers "Das Unbehagen der Geschlechter" (1990). Dabei geht es zunächst und an erster Stelle um Feministisches DENKEN, da der Begriff Philosophie bereits eine starke historische Vor-Prägung impliziert, die diesem DENKEN im Grunde auch zuwiderläuft. Und eben dies ist genauer zu erklären und darzulegen, kann doch Philosophie als, wörtlich, "Liebe zur Weisheit" nicht den Kern feministischen Denkens bedeuten, zumal es ja in diesem Denken um BEFREIUNG und FREIHEIT, um AUTONOMIE geht, und eben erst nachrangig um herkömmliche Weisheit im Sinne der antiken Tradition.

Termine/Raum:

Di., ab 28.02., 13:00-14:30 Uhr, wöchentlich

Reindlstraße 16-18, Bildnerische Erziehung Seminarraum 1 (W30113) 

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