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DIE METAMORPHOSE DES INDUSTRIAL DESIGN

8. Juni 2016, 18.00 Uhr Kunstuniversität Linz, Hauptplatz 8, Hörsaal, 1. OG

Antrittsvorlesung von Mag.art. Mario Zeppetzauer, Univ.Professor für Industrial Design

Die Studienrichtung Industrial Design besitzt die wohl größte Schnittmenge mit Technologie, Industrie und Wirtschaft. Somit ist sie naturgemäß einer Vielzahl an Einflussfaktoren ausgesetzt. Umso bedeutender ist die Fähigkeit des Industrial Design, für Benutzerinnen und Benutzer relevante weiche Faktoren in die Produktlandschaft einzubringen. Mit der rapide fortschreitenden digitalen Vernetzung verändert sich das BenutzerInnenverhalten, entstehen neue Formen der Nutzung und letztendlich neue Produkte, die einen erweiterten Zugang zur Produktgestaltung erfordern. Spätestens an dem Punkt, an dem Designerinnen und Designer bei der Gestaltung von Produkten sowie der Interaktion mit diesen Produkten Neuland betreten, geht es auch um die richtige Balance zwischen Machbarem und Sinnvollem sowie um ethische Grenzen. Letztendlich steigt zukünftig die Relevanz der Interaktion zwischen Mensch und Produkt sowie die Notwendigkeit guten Designs. Wir befinden uns in einer Metamorphose des Industrial Design.

Univ.Prof. Mag.art. Mario Zeppetzauer leitet seit 1. April 2016 die Studienrichtung Industrial Design.
Er studierte Industrial Design an der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz und
am Art Center College of Design in La-Tour-de-Peilz am Genfer See. Zusammen mit Stefan Degn gründete er das Designbüro formquadrat und arbeitete an Designprojekten für Marken wie B&R, BRP Rotax, BWT, Fill, Fischer, Fronius, Josko, Kapsch, Palfinger, Pewag, PEZ, Pöttinger, Rosenbauer, Swarovski Optik, SIG, Trodat und Wittmann. Die Designarbeiten wurden bislang mit über 60 Auszeichnungen bedacht, beispielsweise mit dem Österreichischen Staatspreis für Design und internationalen Auszeichnungen wie dem RED DOT „best of the best“.

Einladung.pdf

Mario Zeppetzauer