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Flüchten ist keine Luxuskreuzfahrt

Ziel des Projektes ist es, dass Thema „Flüchtlinge“ in den Mittelpunkt zu rücken. Durch das Projekt soll vor allem mehr Akzeptanz gegenüber Flüchtlingen entstehen. Flüchtlinge gehören zu den Randgruppen unserer Gesellschaft und erhalten somit oftmals wenig bis gar keine Aufmerksamkeit. Das Projekt versucht, unterschiedliche Zielgruppen mit speziellen Teilprojekten für das Thema zu sensibilisieren. Ziel ist hier einerseits viele Altersgruppen, andererseits aber auch unterschiedliche Gesellschaftsschichten zu erreichen. Da die Menschen bereits von zu viel Werbung umgeben sind, egal ob im Web oder offline, ist es schwierig, noch deren Interesse zu erhalten. Die Projekte sind zum Teil so gestaltet, dass die User keine Wahl haben und daher der Konfrontation mit dem Thema nicht so einfach ausweichen können. Ebenso ist ein Schwerpunkt des Projekts, dass die Flüchtlinge die Möglichkeit haben, sich zu ihrem Schicksal zu äußern, das heißt sie können individuelle Botschaften aussenden, denn keiner könnte die Gefühle und Erfahrungen besser beschreiben als die Flüchtlinge selbst. Zusammen sollen sie eine große „Flüchtlings-Kampagne“ ergeben.

W-LAN Nutzung

Integration von „Werbeplakaten“ mit den einzelnen Schicksalen von Flüchtlingen bei der Nutzung von öffentlichem W-LAN, beispielsweise auf Flughäfen, McDonalds, etc. Klickt man auf das öffentliche W-LAN, erscheinen normalerweise die AGBs, die akzeptiert werden müssen, um das W-LAN auch zu benutzen. Zusätzlich zu den AGBs werden in diesem Fall aber auch noch Werbeplakate mit einem bestimmten Schicksal eines Flüchtlings gezeigt.

Google Manipulation

Die User öffnen in Wirklichkeit nicht die „echte“ Google-Seite, sondern eine nachgemachte Kopie davon. Dort treffen sie als erstes auf ein speziell für das Thema „Flüchtlinge“ angefertigtes Startbild. Wenn der User anschließend etwas suchen möchte, beispielsweise nach dem „Wetter in Griechenland“, erscheinen nicht die tatsächlichen Suchergebnisse, sondern Flüchtlings-bezogene Anzeigen. Egal, wonach der der User sucht, er wird immer Ergebnisse zum Thema „Flüchtlinge“ erhalten.

Botschaften von Flüchtlingen

Ein weiteres Teilprojekt setzt sich mit der Verfälschung zweier Webseiten auseinander. Im Besonderen geht es hierbei um die Veränderung von News-seiten. Im Newsbereich werden hier jeweils zwischen den "wirklichen" Nachrichten Botschaften von Flüchtlingen platziert.

Ohne Privatsphäre

Auf die Frontalseite von Containern werden Botschaften von Flüchtlingen projiziert. Bei den Botschaften könnte es sich beispielsweise um die Gefühle handeln, die die Menschen in solch engen Räumen haben. Diese Nachrichten sollen direkt von Flüchtlingen kommen und ständig aktualisiert werden. Zudem befinden sich ebenfalls zwei Menschen in jeweils einem Container, um zu demonstrieren, wie eng der Lebensraum solcher Menschen wirklich ist.

ESCAPE, Destination: Austria!

„ESCAPE, Destination: Austria!" ist der Name eines Serious Games, das die „Flucht“ an sich thematisieren soll. Das Spiel zeigt die gesamte Flucht einer Person (vom Herkunftsland bis nach Österreich). Dadurch sieht der Spieler auch die Gefahren, die bei dieser anstrengenden Reise von den Flüchtlingen gemeistert werden müssen.

Leitung
Univ.Prof. Dr. Gerhard Funk

Stellvertretende Leitung
Univ.-Prof. Dipl.-Ing. (FH) Martin Kaltenbrunner

Studienadministration & Kontakt
Univ.Ass. Dipl.-Ing. Thomas Lorenz

thomas.lorenz@ufg.at
T: +43 (0)699 19132849
F: +43 (0)732 7898 385

Kunstuniversität Linz
Institut für Medien
Kollegiumgasse 2
4010 Linz | Austria