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IB Visual Arts

Verena Kroupa und David Pfeil
2010/2011
Bildnerische Erziehung

Ausstellung der IB Visual Arts Abschlussklasse  der International School Auhof mit  Kevin Koller, Julia Maroh, Magdalena Mayrhofer, Florian Rohm, Elisabeth Stockinger, Lucy Tilling, Lorenz Tröbinger, Nina Zöpnek in Kooperation mit den Studierenden des Lehramtes Bildnerische Erziehung Verena Kroupa und David Pfei.

Ausstellung
Eröffnung: 13.04.2011, 18.00 Uhr, Kunstuniversität Linz, Aula, EG
Begrüßung: Vizerektor Univ.Doz.Mag.art.Rainer Zendron
Eröffnung:  O.Univ.Prof.Mag.Dr. Angelika Plank, Leiterin des Lehramtsstudium Bildnerische Erziehung
Überraschung: „theARTe“, (TheaterschülerInnen der 8. Klassen)

Verena Kroupa und David Pfeil begleiteteten die IB SchülerInnen im Unterricht im Wintersemester 2010/11. Sie präsentieren im Rahmen dieser Ausstellung auch eigene Projekte, die sich auf die Entstehung der SchülerInnenarbeiten bzw. auf den Unterricht beziehen: David Pfeil arrangiert eine Soundcollage mit Aufnahmen von den Unterrichtsgesprächen, Verena Kroupa gibt Einblicke in die "Investigation Workbooks" (Skizzen, schriftlichen Reflexionen, theoretische Recherchen, Arbeitsproben etc.), die die SchülerInnen in den letzten beiden Jahren führten.

Das „International Baccalaureate“ ist ein Bildungsprogramm, das drei verschiedene Programmstufen für SchülerInnen von 3 bis 19 Jahre anbietet. Das zweijährige „Diploma Programme“ wird mit standardisierten Prüfungen in den gewählten Fächern abgeschlossen. Dieser Abschluss wird international von den Universitäten akzeptiert, manche setzen ihn voraus.
www.ibo.org

Die Linz International School Auhof (LISA), ein Schulzweig des Europagymnasiums Auhof, bietet ab der 7. Klasse das IB Diploma Programme zusätzlich zum regulären Unterricht an. Die SchülerInnen wählen 6 IB Fächer: 3 Standard Level (SL) und 3 Higher Level (HL). Sie sind vergleichbar mit Wahlpflichtgegenständen: vertiefender Unterricht mit mehr Stunden in einem Fachbereich.
www.auhof.eduhi.at

Im IB Fach Visual Arts wird großer Wert auf die kontextuelle kunsthistorische und kulturelle Auseinandersetzung in praktischer und theoretischer Weise gelegt. Die Rollen und Aufgaben der SchülerInnen und LehrerInnen sind klar definiert: Selbstverantwortliches und freies Denken und Tun der SchülerInnen soll durch flexibles, Impuls gebendes Coachen und Beraten der LehrerInnen ermöglicht werden.

Die abschließende Beurteilung erfolgt nach klar differenzierten, nach Niveau strukturierten Kompetenzstufen („assessment criteria“).

Die bildnerisch praktische Arbeit (“Studio Work“) macht 60 % der Beurteilung aus. Die SchülerInnen stellen am Ende des IB Programmes ihre ausgewählten Arbeiten aus, die von einer externen Prüferin vor Ort begutachtet werden. Die Anzahl der erforderten Werke variiert je nach Level: 

8-12 Werke (SL) bzw. 12-18 Werke (HL)

Die theoretische, reflektierende Arbeit wird in einem Buch festgehalten („Investigation Workbook“), das 40 % der Beurteilung abdeckt und von den betreuenden Lehrpersonen evaluiert wird. Dazu gehört neben der laufenden Dokumentation der eigenen bildnerischen Tätigkeit, die visuelle und kontextuelle Analyse und Recherche und das Festhalten eigener kritischer Positionen und Diskussionen.

Newsartikel zur Ausstellung "Kunstgulasch"

Plakat
Ausstellungseröffnung
"Bridge" Nina Zoepnek
"Workbook" Nina Zoepnek
"Mobile Gedanken" Verena Kroupa
"Soundcollage" David Pfeil
"Machine" Lorenz Tröbinger
"Workbook" Lorenz Tröbinger
"Workbook" Julia Maroh
"Vanitas" Julia Maroh

Fotos © Susanne Weiß

"Workbook" Julia Maroh; Foto © Susanne Weiß