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Spielraum. Kunst, die sich verändern lässt

4. Oktober 2017, 18.00 Uhr; Ausstellung bis 14. Jänner 2018 Landesgalerie Linz, Museumstraße 14, Linz

mit u.a. Helmuth Gsöllpointner, Margit Greinöcker, Katharina Lackner und David Moises

Die Ausstellung „Spielraum. Kunst, die sich verändern lässt“ behandelt erstmalig in Österreich eine ganz spezielle Kunstform. Vereint werden rund 80 Exponate von 59 namhaften Künstler/innen aus dem In- und Ausland, die im Gegensatz zu herkömmlichen Gemälden oder Skulpturen die Besonderheit aufweisen, variabel zu sein. Durch Versetzen, Umstecken, Drehen usw. können sie manuell verändert werden.
Die 1960er- und 1970er Jahre bilden die zeitliche Klammer – zugleich die Epoche, in der diese vielfach innovative Kunstform ihren Zenit erlangte. In einem eignen Ausstellungsteil werden zeitgenössische Künstler/innen präsentiert, die in ihren Werken auf unterschiedlichste Weise die Möglichkeiten von Variabilität ausloten. Im speziell für die Ausstellung entwickelten interaktiven Vermittlungsprogramm werden ausgewählte Exponate vorgeführt. Zudem wird dem Publikum in eigenen „Spiel-Räumen“ die Möglichkeit geboten, einige Kunstwerke selbst zu verändern.

beteiligte Künstler/innen: Hermann Bartels, Josef Bauer, Mary Bauermeister, Ueli Berger, Max Bill, Hartmut Böhm, Angelo Bozzola, Edy Brunner, Hal Busse, Siegfried Cremer, Sérvulo Esmeraldo, Werner Feiersinger, Eberhard Fisch, Karl Gerstner, Milton Glaser, Rolf Glasmeier, Roland Goeschl, Friedrich Gräsel, Gerhard von Graevenitz, Margit Greinöcker, gruppe x (Wolfgang Lukowski, Peter Thoms, Jürgen Wegener), Helmuth Gsöllpointner, Edgar Gutbub, Dieter Hacker, Axel Heibel, Marie-Luise Heller, Oskar Holweck, Ernst Insam, Reiner Kallhardt, Rudolf Kämmer, Günther C. Kirchberger, Ruppert Klima, Cornelius Kolig, Yvonne Kracht, Richard Kriesche, K.U.SCH. (Renate Krätschmer und Jörg Schwarzenberger), Katharina Lackner, Tine Luge, David Moises, Bruno Munari, Klaus Müller-Domnick, Nyrom (Maria Kisser), Hermann J. Painitz, Horst Rave, Linus Riepler, Dieter Roth, Horst Scheffler, Konrad Sieben, Klaus Staudt, Paul Talman, Gerold Tagwerker, Timm Ulrichs, Grazia Varisco, Victor Vasarely, Jef Verheyen, Mary Vieira, Hans Zaugg
Kurator: Frederik Schikowski, Berlin.

„Spielraum. Kunst, die sich verändern lässt“ ist eine Co-Produktion des OÖ. Landesmuseum Linz mit dem Museum im Kulturspeicher Würzburg.

Foto: Roland Goeschl, Großbaukasten (Replik), 1968/69/2017, Installationsansicht in der Landesgalerie Linz, 2017 © Nachlass Roland Goeschl, Foto: Paul Kranzler

www.landesmuseum.at/de/ausstellungen