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Kultur erben. Stadt erhalten!

19.01.2017, 18.00 Uhr; Ausstellung bis 07.01.2018 Panorama Museum, Residenzplatz 9, 5010 Salzburg

Ausstellungsbeteiligung von joechlTRAGSEILER

Begrüßung: Martin Hochleitner | Direktor Salzburg Museum
Eröffnung: Heinrich Schellhorn | Landesrat
Zur Ausstellung: Werner Friepesz | Leiter Panorama Museum
Musik: Alex & Friends
Anschließend gemeinsamer Spaziergang ins Künstler*innenhaus 

Der erste Teil der Ausstellung widmet sich dem Weltkulturerbe ALTSTADT SALZBURG. Dafür werden sechs prominente Plätze in der Stadt und einer im Land Salzburg bestimmt, und diese werden durch Arbeiten bekannter Künstler aus der Sammlung des Salzburg Museum präsentiert. Die zwischen der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts und 1993 (2016) entstandenen Werke stammen von Johann Michael Sattler, Hubert Sattler und weiteren bedeutenden Künstlern wie Gerhard Ertl, Theodor Ethofer, Felix Albrecht Harta, Rudolf Hradil, Georg Jung, Kay Krasnitzky, Alfred Kubin, Oskar Laske, Friedrich Loos, Karlmann Müller, Max Peifer-Watenphul, Carl Schneeweis, Jöchl/TRAGSEILER und Matthias Klos. Die Grafiken und Gemälde zeigen mitunter gänzlich andere Eindrücke vom selben Areal, und die jeweils persönliche Handschrift der Künstler erzeugt die sehr spezielle Atmosphäre. Der Residenzplatz wird durch die Tuschezeichnung von Rudolf Hradil luftig und leicht und erinnert beinahe an Plätze in Italien. Mit Ethofer wandert man zum Tomaselli-Kiosk am Alten Markt, und Friedrich Loos zeigt uns die alten Marktbuden, die früher auf dem Platz standen.
Bei diesem Spaziergang mit den Künstlern durch die Stadt entdeckt man die Szenen und Orte der Stadt neu. Die Stadtführung in Bildern geht dann noch weiter über den Makart- und Domplatz bis zum Neutor. Das Ende des Rundgangs liegt im Land Salzburg, in Bad Gastein. Auch auf diesen besonderen Ort hat die UNESCO einen Blick geworfen, und der zeitgenössische Künstler Matthias Klos hat Bad Gastein künstlerisch dokumentiert.

Zur Arbeit von Jöchl/TRAGSEILER: Große Diskussionen begleiten das Neubauprojekt auf dem Rehrlplatz. Dort entsteht neue Architektur in einem historischen und gewachsenen Umfeld. Über dessen Nutzung und bauliche Dimension gab und gibt es Uneinigkeit. Das Projekt traf auch auf Proteste aus der Bevölkerung, und die Stadt Salzburg hat bei der UNESCO ein Gutachten in Auftrag gegeben um zu prüfen, ob dieses Bauprojekt mit den Ansprüchen des Weltkulturerbes kompatibel ist. Die aktuelle Situation auf dem Rehrlplatz wurde vom Künstlerkollektiv joechlTRAGSEILER mit dem Medium Fotografie künstlerisch erfasst und dokumentiert.

KuratorInnen: Dr. Eva Jandl-Jörg und Mag. Werner

Ausstellungsdauer bis 7. Jänner 2018

www.salzburgmuseum.at/index.php?id=2014

www.facebook.com/events/171530923325629/?notif_t=plan_user_invited¬if_id=1483992150505050