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Reinhard Gupfinger, Julie Hayward

20.10.2017 bis 9.12.2017 Traklhaus, Waagplatz 1a, 5020 Salzburg

Objekte aus Metall und Kunststoff

Zum zweiten Mal kooperiert das Traklhaus mit der MAERZ Galerie in Linz. Dort werden die Arbeiten von Reinhard Gupfinger und Julie Hayward anschließend gezeigt. Zwei Kataloge, die die gezeigten Arbeiten der beiden Kunstschaffenden dokumentieren, wurden für die Ausstellung herausgegeben. 

Reinhard Gupfinger stellt das von ihm konstruierte Gerät, das aus akustischen Signalen die Kunststoff-Streifen schneidet, die die Basis für die im nächsten Raum ausgestellten Bild-Objekte bilden. Die „Maschine" setzt Sprache, Ton und Musik in dreidimensionale, graphische Kurven um - wie das auch bei der Vernissage zu sehen war. 10 cm von so einem Relief sind ungefähr 10 Sekunden.Im dritten Ausstellungsraum sind Reinhard Gupfingers gegossene Reliefs, wie Zeilen aneinander montiert in Rahmen oder auch als frei stehende-Teile zu sehen. Der Künstler konserviert die aus Hartschaum (Polystyrol)-Streifen geschnittenen Unikate mit einer Gießmasse, der Keramikpulver beigemischt ist, als Unikate.
Julie Hayward stellt im Säulenraum drei große Objekte aus. Eine ca. 3 m hohe Arbeit, die wie eine schwerelose und doch massige Schlaufe wirkt, wurde für diese Präsentation neu produziert. Die drei gezeigten Arbeiten sind als Triptychon konzipiert; die Werkserie heißt „Again and Again". Neben dem titelgebenden, erst im Sommer vollendeten Objekt sind zwei weitere 2016 entstandene Werke aus Holz, Polyester, Lack und Aluminium zu sehen.Zwei Fotografien, die Julie Hayward in Mallorca aufgenommen hat, zeigen eine eigenartige Beton-Architektur, die vielleicht mit dem neuen Objekt in Relation zu stellen ist. Die Künstlerin hat dieses Motiv nachdem sie die Skulptur entworfen hat, „gefunden". Im Eingangsraum ist die Vorderseite und an der anderen Seite der Wand, im großen Raum die Rückseite gehängt.

www.salzburg.gv.at/themen/kultur/kulturfoerderungen/bildendekunst/traklhaus/aktuelle-ausstellung  

© Katharina Anna Loidl