Iris Nöbauer
Semesterarbeit SS 2011
dieArchitektur
Projektbeitrag im Rahmen des Festivals der Regionen in Attnang-Puchheim URBANE INJEKTIONEN im Juni 2011.
Das Projekt weist auf die Vielfalt in Attnang-Puchheim hin. Junge und alte Menschen, ÖsterreicherInnen und MigrantInnen kommen zusammen und lernen voneinander.
Aus Gesprächen lässt sich schließen, dass die Kommunikation in Attnang-Puchheim nicht so gut funktioniert wie sie es könnte und das vorhandene Potential nicht ausgeschöpft wird.
In der Überlegung, was Kulturen ausmacht und durch welche Aspekte Gespräche und Bekanntschaften entstehen könnten, wurde das Thema „Textil“ aufgegriffen. Mit Kleidung beschäftigt sich jede/r, sei es aus Gründen der Mode, der Tradition, der Interessen oder der Hobbys: „Die Oma Stopft die Socken und wir gehen shoppen.“
Es entsteht ein „hapTISCH“. An ein leer stehendes Geschäft am Karl-Renner Platz wird ein überdimensionaler Tisch angedockt, der die Straße blockiert, um Aufmerksamkeit zu erregen. Der Tisch wird zum Kommunikationsmedium für alle Attnang-PuchheimerInnen, die dort zusammen kommen, sitzen und diskutieren können. Man kann seine T-Shirts neu designen, bedrucken oder die Nähmaschine ausprobieren und eventuell ein neues Kleidungsstück im Fundus entdecken. Alle Kleidungsstücke, die entstehen oder die man mitnimmt, sind gebrandmarkt. Das Label verrät die Herkunft des Teils.
Mit Veranstaltungen wie Modeschauen, Workshops, Festivals und eventuell der Entwicklung eines Modelabels für Attnang-Puchheim wird der „hapTISCH“ bekannt und belebt. Einen Sommer lang entsteht so ein buntes Treiben am Rennerplatz, ein Treffpunkt für alle, ob jung oder alt, um sich kreativ zu betätigen.
Diese Arbeit entstand im Rahmen des Projektes URBANE*INJEKTIONEN