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tragbare kunst

Lida Marinkova
Mode
Bericht zum Förderstipendium 2011

Mode kann heutzutage sehr viel mehr sein, als das was man alltäglich auf der Strasse zu Gesicht bekommt. Das ist mittlerweile vielen Leuten klar. Doch kann Mode auch sehr viel mehr sein, als das was man auf den internationalen Laufstegen zu sehen bekommt. Und das jedoch scheint noch immer nicht so eindeutig zu sein. Mode als kreative Ausdrucksform, an der Gradlinie zu Kunst? Mode selbst als Kunst?

Mode, die untragbar ist, wird womöglich automatisch zur Kunst, also zur tragbaren Kunst oder bleibt sie schlicht untragbare Mode? Kann Mode um Mode zu sein überhaupt untragbar sein oder wirkt hier eher ein Paradox?
(Auszug aus dem Förderbericht)

Förderbericht.pdf

Keramik
Der Ton wird auf der Puppe modelliert und getrocknet (ungefähr 3 Wochen) zuerst dem Rohbrand unterzogen. Dabei muss vor allem die Schwindung beim Brennenbeachtet werden, da das gebrannte Teil im Nachhinein auf den Körper passen müssen. Außerdem muss man versuchen eine gleichmäßig dünne Stärke des Teils zu modellieren um somit eine gewisse Resistenz und Festigkeit zu erzeugen und andererseits das Gewicht so gering wie möglich zu halten. Danach wird es nochglasiert, wobei ich hier vor allem Lüsterglasuren verwenden werde, die wiederum 2 Brände benötigen um den endgültigen Effekt zu bekommnen.

Glasfusing
Beim Fusing (dt. Verschmelzung) oder Fusen (neudeutsch für Glasverschmelzung) werden verschiedene Glasstücke bei 820 °C miteinander verschmolzen.
Danach wird die Glasplatte auf eine Form gelegt, in diesem Falle eine modellierte Keramikform, und bei einer Temperatur von 680 °C gesenkt. Es sind verschiedene Trennmittel notwendig, um das Glas vor dem Ankleben zu schützen aber auch um Risse beim Abnehmen zu vermieden. Je komplexer die Ausgangsform, desto schwieriger die Herangehensweise. Bei jedem neuen Teil ist werde ich zuerst die Form aus Ton bauen, worauf das Glass dann später herabgesetzt werden kann.

Glasbläserei
Durch die komplexe Aneinandersetzung der verschiedenen Glasstäbe wird mithilfe verschiedener Brennöfen ein 3 dimensionales Objekt geschaffen, das vom Körper ausgeht. Um das fertige Teil später mühelos an den Körper bringen zu können, wird es geteilt und das Vorder- mit dem Rückenteil später wiederum direkt am Körper befestigt.

Glas
Acryl
Leder

Acryl
Das Acryl nimmt seine endgültige Konsistenz durch Vermischen von Acrylpuder mit dem dazugehörigen flüssigen Mittel an. Es kann nur jeweils ein perlengroßer Punkt angerührt werden, der dann beliebig geformt wird, da das Acryl sehr schnell trocknet.
Danach werden die Einzelteile aneinandergefügt und an der Puppe modelliert. Als Untergrund, um das Acryl besser fi xieren zu können, dienen Plexiglas Teile.

Leder
Die Lederteile werden einerseits modelliert und andrerseits kontrolliert drapiert. Die Faltungen und Drapierungen werden auf der Unterseite mit Kleber fixiert bevor sie genäht werden. Im Anschluss werden sie noch mit Wasser besprüht um die endgültige Form zu modellieren.

© Lida Marinkova