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urbane StreuObstWiese

Ab 24. April 2019 verwandelt sich die kulturtankstelle, das Coop-Lab der Kunstuniversität Linz und des OÖ Kulturquartiers, in eine „StreuObstWiese“ mitten in der Stadt.

Auf dem asphaltierten Platz vor der kulturtankstelle, an der stark befahrenen Linzer Dametzstraße, werden 30 Apfelbäume dem rauen Stadtklima ausgesetzt. Umgeben von Beton und Feinstaub sprießen sie nicht etwa aus der Erde, sondern aus Töpfen in Holzkisten. Über ihnen ein Tropf, der sie über Infusionsschläuche mit Dünger und Wasser versorgt sowie eine Wachstumslampe, gesteuert mittels Bewegungsmelder und Solaranlage. Unterhalb eine Sitzgelegenheit. Als notwendige Reaktion auf den Klimawandel ernähren sich die Bäume autonom, sind wetterunabhängig und bieten zugleich ein gemütliches Plätzchen, um über die Zukunft unserer Städte und unserer Natur nachzudenken.

Ton Matton, Björn Ortfeld und Studierende der space&designSTRATEGIES der Kunstuniversität Linz skizzieren mit ihrer Forschungsinstallation „urbane StreuObstWiese“ ein Szenario, in dem Obstbäume nicht mehr in natürlichen Verhältnissen wachsen können. Sie stoßen damit eine Debatte rund um unsere Ernährung in naher Zukunft an. Bäume sollen lernen, sich dem heutigen Stadtklima anzupassen, um uns als wichtige Nahrungsquelle erhalten zu bleiben.

Pressetext

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Pressefotos
Bild 1 - © Kunstgewerbemuseum (jpeg, 758 KB)
Bild 2 - © Kunstgewerbemuseum (jpeg, 605 KB)
Bild 3 - © Kunstgewerbemuseum (jpeg, 568 KB)
Bild 4 - © Ton Matton/Björn Ortfeld (jpeg, 1,9 MB)
Bild 5 - © Björn Ortfeld (jpeg, 2,2 MB)

Kontakt für Rückfragen und Interviewanfragen
Univ.-Prof. Ton Matton
Leiter der raum&designstrategien (space&designSTRATEGIES)
Kunstuniversität Linz
+43 676 84 78 98 226
ton.matton@ufg.at

Univ.-Ass. Mag. Katharina Weinberger
Leiterin der kulturtankstelle
katharina@kulturtankstelle.at