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David Hochgatterer, Time To X - Audioinstallation 2013
(erhielt 2014 den internationalen Sonic Art Award in Rom) © David Hochgatterer

über das Studium

Das künstlerische Vollzeit-Bachelorstudium Zeitbasierte und Interaktive Medien (Timebased and Interactive Media) bietet umfassende und professionelle Zugänge zu Theorie, Technik und Gestaltung der digitalen Medien und vereint die sich ergänzenden Schwerpunkte Zeitbasierte Medien und Interaktive Medien.

Zeitbasierte Medien umfassen die miteinander verknüpften Bereiche Bewegtbild, Audio und  Performance in deren vielfältigen Kombinationen und Ausdrucksformen. In diesen Medien bildet der Faktor Zeit eine zentrale gestalterische Dimension. Dieses Feld wird im Studium um die Bereiche Interface und Interaktion ergänzt und erweitert. Die Einflussnahme auf den zeitlichen Ablauf und die dadurch ausgelöste Wechselwirkung mit den Arbeiten (= Interaktion) sowie die Gestaltung der Mensch-Maschine-Schnittstellen (= Interfaces) bestimmen in diesem Schwerpunkt wesentlich Konzeption und künstlerische Umsetzung.

In der Verknüpfung der Schwerpunkte und der kritischen Auseinandersetzung mit etablierten Medien-Konventionen (auch unter Einbeziehung analoger Medien), sowohl in Konzeption und Ausführung künstlerischer Arbeiten als auch in der theoretischen Reflexion, wird einer wesentlichen Profilsäule der Universität, der Intermedialität, Rechnung getragen.Besonderes Augenmerk wird auf die Zusammenführung und Verknüpfung von unterschiedlichen Disziplinen gelegt, um so neue Sichtweisen, Formate und Kunstwerke zu entwickeln - Hybride, die das Wesen unserer Studienrichtung prägen.

Alles Wissen über die Möglichkeiten der digitalen Medien ist ohne Inhalte, die über diese Medien transportiert werden sollen, irrelevant. Die konzentrierte inhaltliche Auseinandersetzung spielt eine zentrale Rolle in der Konzeption und Durchführung von konkreten Projekten, die den Kern des Studiums bilden. Es ist daher ein zentrales Anliegen in diesem Studium, die Ausformulierung, Präzisierung und Präsentation eigener Ideen, sowie die Persönlichkeitsentwicklung der Studierenden und ihre Ausdrucksfähigkeit zu fördern.

Digitale Medien werden im Hinblick auf ihre spezifisch gestalterischen Potentiale sowie deren medientheoretische, politische und soziokulturelle Aspekte untersucht und behandelt. Die Studierenden sollen zu einer kritischen Offenheit gegenüber sozialen, gesellschaftlichen, politischen und künstlerischen Problemstellungen sowie zu einer Hinterfragung künstlerischer Positionen auf gesellschaftliche Relevanz und ideologisch-politische Implikationen angeregt werden.
Neben der Fähigkeit, sich in dem komplexen Gebiet der digitalen Medien zu orientieren, ist für die Studierenden die Herausarbeitung einer eigenen Position und eines persönlichen Profils wichtig.

Da Projekte in den digitalen Medien in der Regel hochgradig arbeitsteilig ablaufen, wird großer Wert auf Team- und Kommunikationsfähigkeit, sowie auf die aktive Mitgestaltung von arbeitsteiligen Prozessen gelegt.

Studienabschluss
Bachelor of Arts (BA)

Studienadministration & Leitung
Univ.Prof. Dr. Gerhard Funk
Assoz.Prof. Mag.art. PhD Joachim Smetschka

Kontakt
Mag.art. Bettina Steinmaurer
time@ufg.at
T: +43 (0) 732 7898 397
Sprechstunden:
Mo, Di, Do: 10.00 - 12.00 Uhr